Heute steht mit Tobias Klein einer unserer Goalies im Vordergrund. Einige fragen sich wahrscheinlich „Wer ist dieser bockstarke Kerl im Tor?“ oder „Wer ist das überhaupt?“


Für diejenigen, die sich den Steckbrief auf unserer Instagramseite nicht angeschaut haben, folgt hier ein kurzes Resümee:



Tobias Karl Klein, der auch im gewohnten Kreis „Tobi“ oder „Klein“ genannt wird ist zärtliche 24 Jahre jung und ist bekennender Briefmarken-Sammler. Neben seiner Verbundenheit zur Natur, die sich in langen und ausgiebigen Spaziergängen zeigt, zeichnet er auch das ein oder andere Stillleben. Und Single ist er auch noch.




Diesbezüglich haben wir unserem Tormann auch direkt ein paar Fragen gestellt:



- Einige sagen, dass du zu den „Ur-Böcklemündern“ gehörst. Du hast ja ein Großteil deiner Handball-Karriere hier verbracht. Wie bist du zum Handball gekommen und vor allem ins Tor?

„Mit 11 Jahren hab ich beim HSV angefangen, weil viele meiner Freunde auch hier gespielt haben. Trotz meines hervorragenden Handgelenks von außen (hust) war ich leider kein guter Feldspieler und bin relativ schnell ins Tor.“


- Mir ist zu Ohren gekommen, dass du ja aus einer sehr medizinisch versierten Familie kommst, aber du studierst etwas anderes. Was machst du genau und warum wolltest du kein Arzt werden?

„Aktuell studiere ich Bwl, für Medizin hab ich glaube ich zu viele Bälle an den Kopf gekriegt.“


- Aktuell sieht es in der Liga mit den Böcken nicht schlecht aus. Ihr habt einen guten Start hingelegt und du steuerst mit deinen Paraden auch einen Großteil hinzu. Was hat sich im Vergleich zum letzten Jahr bzw letzten Jahren geändert?

„Neben dem Platz waren wir schon immer eine geile Truppe. Durch eine intensive Vorbereitung, die richtigen Ergänzungen und eine hervorragende Abwehr, sind wir nun in der Lage, das auch auf den Platz zu bringen.“



- Du könntest für einen Tag mit einem Promi tauschen. Welcher wäre das und warum überhaupt?

„Dean Schneider, einen Tag mit den ganzen Tieren verbringen, schon cool.“



- Nach den Spielen ging es mit der Mannschaft immer in den guten Waschsalon („Waschi“, Anm. d. Red.). Vermisst du das nicht etwas? Sollte es zeitnah wieder möglich sein die Location zu besuchen: Eine hübsche Blondine oder doch ein kühles Blondes?

„Natürlich vermisse ich diese Abende sehr und freue mich schon auf die Zeit, wenn es wieder möglich ist.

Schwierige Entscheidung, am liebsten natürlich beides! Oder nacheinander.. oder so“



- Wenn du willst kannst du noch jemanden Grüßen und vorschlagen wen wir dann evtl. als Nächsten interviewen sollen.

„Grüße gehen raus an Justin Kauwetter - was geht man?

Mein Vorschlag für die nächsten Fragen wäre Pierre Ketterer, einfach ein klasse Typ.“

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Am Sonntag haben wir unser erstes Auswärtsspiel der Saison bei der wSG Voreifel absolviert. An die gute Leistung aus dem letzten Spiel konnten wir sofort anknüpfen und mit 4:0 in Führung gehen.

In der Abwehr standen wir gut und hatten mit Moni einen sicheren Rückhalt im Tor, sodass wir die Führung Stück für Stück ausbauen konnten zum 10:2. Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit verlief etwas ausgeglichener sodass zur Pause ein 18:9 auf der Anzeigetafel stand.

In der zweiten Halbzeit ergab sich ein ähnliches Bild. Wir konnten einige Treffer über die erste und zweite Welle erzielen. Im Positionsangriff spielten bis zur klaren Chance und haben so einige 7m herausgeholt. Am Ende nehmen wir 2 Punkte und einen Sieg von 38:23 mit nach Hause. Nun steht für uns eine lange Pause an, bevor es am 08.11. in Eilendorf weiter geht.

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Am vergangenen Sonntag konnten die Böcke den Aufsteiger aus Königsdorf mit 25:23 (10:11) schlagen und legen einen guten Saisonstart hin.


Dass die Partie kein Selbstläufer werden würde, war den Böcken klar. Auf der einen Seite ein Gegner, der schon viele Jahre eingespielt war und als Aufsteiger mit einer hohen Portion an Selbstvertrauen anreisen würde. Und auf der anderen Seite die Böcke, die in der letzten Saison komplett neu zusammengestellt wurde und dank der Corona-Situation dem Abstieg entgangen ist, jedoch nicht nur neben, sondern auf dem Feld auch als Einheit zusammengewachsen ist.


„An die letzte Leistung anknüpfen“ das war die Vorgabe für das Spiel. Obwohl die Abwehr relativ stabil war, konnte man gut erarbeitete Wurfsituation selten in Tore umwandeln. Entweder verfehlte der Wurf knapp das Tor oder der Hintermann von den Gästen parierte. Dennoch war keine Unsicherheit zu spüren, denn man konnte sich auf die eigene Abwehr und Torleuten verlassen.


Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und es ging über 4:4 (7.min), 7:7 (16.min) und 10:10 (27.min) mit 10:11 in die Halbzeit.


Es galt weiterhin das Spieltempo anzugeben und die klaren Chancen besser zu verwerten. So war die Partie bis zum 16:16 (43.min) noch ausgeglichen. Dann konnte man durch eine konzentrierte Abwehrleistung in Zusammenhang mit einem besser ins Spiel kommenden Klein eine 5-Tore-Führung erspielen (23:18 , 52.min). Auch Schlussmann Gersmeyer trug dazu bei, dass die Böcke die Führung in der Phase ausbauen konnten, er entschärfte drei 7m und zog so den Gästen den Zahn.


Auch eine einzel oder offene Manndeckung konnte die Böcke nicht aus der Ruhe bringen und so gewann man am Ende unnötig knapp, aber dennoch verdient mit 25:23!



„Wir haben einen guten Saisonstart hingelegt und hätten wir besser geworfen, hätte es auch noch besser aussehen können. Dennoch sind wir mit dem Resultat zufrieden, aber der Start bringt uns auch nicht viel, wenn wir jetzt nachlassen.“, so Kauwetter und lobt auch die Heimkulisse. „Großen Dank an die Zuschauer, die uns immer wieder lautstark angepeitscht haben. Mit dieser Unterstützung im Rücken und als Mannschaft auf dem Platz ist die "Grüne Hölle" zu einer Festung geworden!“




Es spielten und trafen: Gersmeyer, Klein; Kauwetter (6), Kluge (4), Jost (4/2), Freis, Gröner (je 3), Ketterer (2), Jakubowski, Schreiber, Wehling (je 1), Barat, Macheit, Moll


Nächstes Heimspiel:

Samstag (10.10.2020) 17:00 Uhr gegen


Polizei SV Köln

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