1. Damen: 25:27-Niederlage gegen HV Erftstadt

Am Mittwochabend war der HV Erftstadt zum Nachholspiel in der Grünen Hölle zu Gast. Nach der Last-Second-Punkteteilung am Wochenende, wollte Bocklemünd nun wieder beide Punkte einfahren. Kurz vor Schluss sah es auch nach einem Bockes-Sieg aus, doch am Ende musste sich Bocklemünd doch noch knapp mit 25:27 (16:15) geschlagen geben.


HSV-Trainer Stephan Voigtländer schickte sein Team mit einer 5:1-Deckung auf die Platte, um von Beginn an den Angriff der Gäste zu unterbrechen. Mit Erfolg: Bocklemünd erspielte sich eine 3:1-Führung (5.) und blieb auch beim 6:3 (8.) in Front. Doch der Gast ließ nicht locker, verkürzte beim 8:7 (11.) und 10:9 (16.) ehe beim 11:11 (20.) der Ausgleich fiel. Erftstadt ging kurz selbst in Führung, bis zur Pause erkämpfte sich Bocklemünd diese aber wieder zurück, sodass man mit einem Halbzeitstand von 16:15 in die Kabine ging. Im ersten Durchgang gelangen besonders schöne Abschlüsse über den Kreis sowie zahlreiche Heber-Tore von Rechtsaußen. Doch es gab auch Lücken in der Bockes-Deckung, sodass Erftstadt teilweise komplett frei zum Wurf kam, genauso leichte Ballverluste im Angriff, die der Gast durch Gegenstöße ausnutzte.


Im zweiten Durchgang blieb es eine relativ ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Beim 25:22 (49.) hatte sich Bocklemünd dann mit drei Toren abgesetzt, es sah nach der Vorentscheidung aus. Doch Erf

tstadt glich beim 25:25 (56.) noch einmal aus. Darauf folgten zwei leichte Bockes-Ballverluste im Angriff, die zu erneuten Gegenstoßtoren der Gäste führten und zum 25:27-Endstand. Trotzdem bedanken wir uns bei den Zuschauern, die am Mittwochabend den Weg in die Grüne Hölle gefunden haben.


Insgesamt war es aus Bocklemünder Sicht eine ärgerliche und vermeidbare Niederlage. Eine Partie, in der phasenweise glänzende Aktionen gezeigt wurde, phasenweise aber auch Unkonzentriertkeiten im Abschluss sowie technische Fehler die dominierten.


Letztlich fehlt derzeit die letzte Konsequenz, die Partie bis zum Schluss zu behaupten. Dass Bocklemünd Rückstande aufholen kann, wurde nicht nur im Hinspiel unter Beweis gestellt, als ein Sieben-Tore-Rückstand ausgeglichen wurde, dass Bocklemünd die Führung behaupten kann, muss allerdings wieder neu bewiesen werden. Doch es bleibt keine lange Zeit der Traurigkeit über die Niederlage, denn bereits am Samstag geht es mit der Auswärtsfahrt zum Tabellennachbarn ASV SR Aachen weiter. Anwurf ist um 18 Uhr, im Hinspiel trennte man sich mit einem 29:29.


Es spielten: Korn, Lefenau – D. Klöther (4/2), van Horrick, S. Klöther (2/1), Vorholzer, Puls, Pförtner (4), Steck (3), Schmidt (4),Busch (1), Horstmann (2), Aranyossy (4), Jeziorski (1).

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